Kernaussagen
- Eine bestehende modulare Laboranlage kann demontiert, transportiert und an einem neuen Standort wieder aufgebaut werden.
- Modularer Laborbau ermöglicht es, vorhandene Laborinfrastruktur weiterzuverwenden statt neu zu bauen.
- Wenn Anforderungen wachsen, kann eine bestehende Laboranlage durch zusätzliche Laborcontainer erweitert werden.
- Nachhaltigkeit bedeutet auch, Ressourcen intelligent weiterzuverwenden und unnötigen Neubau zu vermeiden.
Ein Praxisbeispiel für nachhaltigen Laborbau
Ein aktuelles Projekt verdeutlicht dies eindrucksvoll.
Für einen Professor der Universitätsklinik Heidelberg realisierte LAB Modulbau ein individuelles Laborgebäude aus modularen Laborcontainern. Die Anlage wurde exakt auf die wissenschaftlichen Anforderungen des Forschungsteams zugeschnitten und innerhalb kurzer Zeit betriebsbereit übergeben.
Über zwei Jahre hinweg diente das Labor als Arbeitsumgebung für anspruchsvolle Forschungsprojekte. Anschließend ergab sich für den Professor die Möglichkeit, seine Forschung gemeinsam mit dem Leibniz-Institut in München fortzuführen.
Vom Standort Heidelberg nach München
Bei einem konventionellen Laborgebäude hätte dies bedeutet, dass in München neue Laborflächen geplant, gebaut und ausgestattet werden müssten. Damit wären entsprechender Zeitaufwand, hohe Investitionskosten und zusätzlicher Ressourcenverbrauch verbunden gewesen.
Stattdessen wurde die bestehende Laboranlage von LAB Modulbau demontiert, transportiert und auf einer bereits vorhandenen befestigten Fläche auf dem Campus des Leibniz-Instituts wieder aufgebaut.
Da das Forschungsteam zwischenzeitlich gewachsen war, wurde die Anlage gleichzeitig um zwei weitere Laborcontainer erweitert.
Die bestehende Laboranlage wurde nicht ersetzt, sondern demontiert, transportiert, wieder aufgebaut und am neuen Standort erweitert.
Warum kein neues Labor gebaut werden musste
Das Ergebnis: Die vorhandene Laborinfrastruktur konnte nahezu vollständig weiterverwendet werden. Bauabfälle, lange Bauzeiten und erhebliche Investitionen in ein neues Gebäude wurden vermieden.
Gleichzeitig stand dem Forschungsteam am neuen Standort innerhalb kurzer Zeit wieder eine voll funktionsfähige Laborumgebung zur Verfügung.
Dieses Beispiel zeigt, dass nachhaltiger Laborbau nicht nur durch neue Materialien oder energieeffiziente Technik entsteht. Entscheidend ist auch, wie lange eine Laborinfrastruktur genutzt, angepasst und an neue Anforderungen übertragen werden kann.
Wiederverwendung, Erweiterung und wirtschaftlicher Nutzen
Modulare Laboranlagen werden nicht nur für einen einzelnen Standort geplant. Sie können sich den Anforderungen von Forschung, Wissenschaft und Industrie anpassen.
Wenn sich Rahmenbedingungen verändern, kann eine bestehende Laboranlage versetzt, erweitert oder neu konfiguriert werden. In diesem Projekt wurde die vorhandene Anlage weitergenutzt und gleichzeitig um zwei zusätzliche Laborcontainer erweitert.
Dadurch blieb die bereits vorhandene Laborinfrastruktur langfristig nutzbar. Gleichzeitig konnten unnötiger Neubau, zusätzlicher Materialeinsatz und ein vollständiger Neuaufbau der Laborumgebung vermieden werden.
Was nachhaltiger Laborbau heute leisten kann
Dieses Beispiel zeigt, was nachhaltiger Laborbau heute leisten kann. Modulare Labore werden nicht nur für einen einzelnen Standort geplant, sondern können sich den Anforderungen von Forschung, Wissenschaft und Industrie anpassen.
Sie lassen sich erweitern, versetzen und über viele Jahre hinweg mehrfach nutzen.
Nachhaltigkeit bedeutet deshalb nicht nur Energieeffizienz. Nachhaltigkeit bedeutet auch, bestehende Ressourcen intelligent weiterzuverwenden, Investitionen langfristig nutzbar zu machen und unnötigen Neubau zu vermeiden.
Modulare Labore schaffen genau diese Flexibilität: wirtschaftlich, nachhaltig und zukunftsorientiert.
Flexibilität als Teil nachhaltiger Laborinfrastruktur
Wenn Laborflächen nicht dauerhaft an einen Standort gebunden sind, entsteht ein neuer Spielraum für Forschungseinrichtungen, Universitäten und industrielle Betreiber. Bestehende Investitionen können weiter genutzt werden, auch wenn Projekte, Teams oder Standorte sich verändern.
Modularer Laborbau verbindet damit technische Nutzbarkeit, wirtschaftliche Planungssicherheit und ressourcenschonende Wiederverwendung.
Demontage
Die bestehende Laboranlage wurde am bisherigen Standort fachgerecht demontiert.
Transport
Die modularen Laborcontainer wurden zum neuen Forschungsstandort transportiert.
Wiederaufbau
Auf dem Campus des Leibniz Instituts wurde die Laboranlage auf einer befestigten Fläche wieder aufgebaut.
Erweiterung
Da das Forschungsteam gewachsen war, wurde die Anlage um zwei weitere Laborcontainer erweitert.
Häufig gestellte Fragen
Ja, modulare Laboranlagen können je nach technischer Ausführung demontiert, transportiert und an einem neuen Standort wieder aufgebaut werden. Entscheidend sind der Zustand der Anlage, die technischen Anforderungen, die Standortbedingungen und die Möglichkeiten für Anschlüsse, Aufstellung und Inbetriebnahme.
Nachhaltigkeit entsteht nicht nur durch Energieeffizienz. Wenn eine bestehende Laboranlage weiterverwendet, erweitert und an einem neuen Standort genutzt werden kann, werden Ressourcen geschont, Bauabfälle reduziert und unnötiger Neubau vermieden.
Ja, modulare Laboranlagen können projektabhängig erweitert werden. Im beschriebenen Praxisbeispiel wurde die bestehende Anlage am neuen Standort um zwei zusätzliche Laborcontainer ergänzt, weil das Forschungsteam gewachsen war.
Modularer Laborbau eignet sich für Forschungseinrichtungen, Universitäten, Industrieunternehmen, Pharma, Biotechnologie und weitere Betreiber, die Laborflächen flexibel, erweiterbar oder standortunabhängiger planen möchten.
Nein. Wenn eine modulare Laboranlage technisch geeignet ist, kann sie demontiert, transportiert und am neuen Standort wieder aufgebaut werden. Dadurch kann bestehende Laborinfrastruktur weiter genutzt werden, statt neue Laborflächen vollständig neu zu planen und zu bauen.
